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Stefan Hölscher & Geest Verlag Literaturwettbewerb
Der Stefan Hölscher & Geest Verlag Literaturwettbewerb findet seit 2014 jährlich statt. Der Wettbewerb bezieht sich auf Lyrik, Aphorismen und autobiographisches Schreiben mit einem jeweiligen Genreschwerpunkt. Zur Philosophie des Wettbewerbs gehört es, Themen zu fokussieren, bei denen Literatur im vitalen Kontakt zu alltäglichen, gesellschaftlichen, politischen und queeren Themen steht und Schreibende und Lesende anzusprechen, denen solche  Kontaktpunkte wesentlich sind.  Vergeben werden in der Regel drei Preise, die mit € 300,00 (1. Preis), € 200,00 (2. Preis) und € 100,00 (3. Preis) dotiert sind. Die Siegerbeiträge und die besten anderen Beiträge erscheinen in einer Anthologie im Geest-Verlag. Die Preisverleihung wird mit einer öffentlichen Lesung in der Anthologie erscheinender Texte verbunden. Die Preisverleihung findet in Berlin statt. Zur Jury des Wettbewerbs gehören neben Alfred Büngen, dem Verlagsleiter des Geest-Verlags, und Stefan Hölscher als Initiator Preisträger/innen des jeweils vorangegangenen Wettbewerbs und/oder weitere Kenner des jeweiligen Themenfelds. Die bisherigen Themenschwerpunkte des Wettbewerbs waren:
Queerlyrik - 2014/15
Politische Lyrik / Du sollst kein unbeteiligter Zuschauer sein - 2015/16
Gedichte und Aphorismen / Die süsse Jagd nach Bitternissen - 2016/17
Autobiographisches Schreiben / Coming-out Geschichten von LGBTI verschiedener Generationen - 2017/18

 

Stefan Hölscher & Geest-Verlag  Literaturwettbewerb 2017/18
Weil ich so bin! Coming-out Geschichten von LGBTI verschiedener Generationen

Hier geht's zur Liste der Sieger

Die Anthologie  mit den Preisträger- und den besten anderen Coming-out Geschichten ist Ende März 2018 erschienen.

Die Preisverleihung und Preisträgerlesung fand statt am 23.03.2018 in der Buchhandlung Prinz Eisenherz in Berlin.

Die Entwicklung von Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell, transgender oder intersexuell sind, bringt zumeist ganz andere innere und äußere Herausforderungen, Spannungen und Hürden mit sich als die Entwicklung von Heterosexuellen. Der Weg, zur eigenen Sexualität und damit zu sich selbst innerlich und vor anderen klar „Ja“ sagen zu können, ist oft lang, mühsam und schmerzvoll. Als Homosexualität in unserer Gesellschaft noch verboten oder in weiten Teilen der Bevölkerung abgelehnt und verpönt war, war dies in ganz besonderer Weise der Fall. Viel hat sich im Laufe der Zeit verändert, was Haltung und Akzeptanz gegenüber LGBTI anbetrifft.

Ein Coming-out ist für jüngere Menschen heute zumeist ungleich leichter als es früher war. Dies spiegeln auch die jüngst veröffentlichen Zahlen einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, nach denen sich 82,6 % der Menschen für eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare aussprechen. Dass aber gleichzeitig vier von zehn Befragten es eher oder sehr unangenehm fänden, einen schwulen Sohn oder eine lesbische Tochter zu haben, zeigt andererseits, auf welche Vorbehalte queere Menschen auch heute noch in ihrem Kernumfeld, der Familie stoßen können. Ganz zu schweigen von Abwertungen, Beschimpfungen bis hin zu gewaltsamen Übergriffen, die es auch heute noch gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transpersonen und Intersexuellen auch in Deutschland gibt.

Der Stefan Hölscher & Geest-Verlag Literaturwettbewerb, bei dem es immer um die Verbindung von Literatur und Alltäglichem, Gesellschaftlichem und Politischem geht, widmete sich in seinem vierten Durchgang einem Thema autobiographischen Schreibens. Mitmachen konnten  alle, die sich selbst als lesbisch, schwul, bisexuell, transgender oder intersexuell verstehen und die bereit gewesen sind über ihr eigenes Coming- out zu schreiben. Der Wettbewerb wandte sich dabei ausdrücklich an Menschen der verschiedenen Generationen mit ihren jeweils ganz eigenen Wegen zum Coming-out. Was war daran besonders? Was hat es schwer oder leicht gemacht? Was gab es für Schritte, Stufen, Entwicklungen dabei? Wie waren die Reaktionen aus dem Umfeld? Was hat sich durch all das verändert?

Jurymitglieder des Wettbewerbs waren:
Stefan Hölscher (Autor und Initiator des Wettbewerbs),
Alfred Büngen (Verleger, Lektor und Autor)
Jens Korthals (Autor)
Fabian Schäfer (Journalist)


Stefan Hölscher & Geest-Verlag  Aphorismen- und Gedichtwettbewerb 2016/17
Die süße Jagd nach Bitternissen

Die Anthologie mit den Preisträger- und den besten anderen Gedichten und Aphorismen ist im März 2017 erschienen.

Die Preisverleihung fand statt am 25.03.2017 im Buchhändlerkeller in Berlin.

Kleine und große Bitternisse können unserer Leben beschweren, uns in ihren Bann ziehen, unsere gute Laune eintrüben oder uns lähmen. Oft scheinen sie uns wie Schicksalsschläge zu ereilen; nicht selten aber auch scheinen wir sie zu suchen und nicht eher locker zu lassen, bis wir ihre bittere Süße oder süße Bitterkeit spüren und immer wieder spüren. „Die süße Jagd nach Bitternissen“ war das Motto des Stefan Hölscher & Geest Verlag Literaturwettbewerbs 2016/17. Eingereicht werden konnten Gedichte und Aphorismen.

 

Stefan Hölscher & Geest-Verlag Wettbewerb Politische Lyrik 2015 / 2016
Du sollst kein unbeteiligter Zuschauer sein

Die Anthologie mit den Preisträger- und den besten anderen Gedichten ist im März 2016 erschienen.

Die Preisverleihung und Preisträgerlesung fand statt am 19.03.2016 20.00 Uhr im Terzomondo in Berlin.

Zum 70. Jahrestag der Befreiung des deutschen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau haben Überlebende des Holocaust zum Kampf gegen Intoleranz, Gleichgültigkeit und Antisemitismus aufgerufen. "Wir alle müssen uns erinnern", sagte der Auschwitz-Häftling Roman Kent und fügte vor fast 50 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt hinzu: "Wenn ich könnte, würde ich ein elftes Gebot verfügen: Du sollst kein unbeteiligter Zuschauer sein." Dies war das Motto des Wettbewerbs Politische Lyrik 2015./ 2016. Die eingereichten Texte durften sich dabei auch auf die Gegenwart und persönliche Erfahrungen beziehen, sich mit der Frage beschäftigen, wie Krieg und politische Gewalt im Kleinen und Großen entstehen und was für Folgen sich daraus für Menschen und ihr Handeln ergeben. Einsendeschluss für Beiträge war der 30.10.2015.


Stefan Hölscher & Geest-Verlag Literaturwettbewerb 2014 / 2015
Queerlyrik


Die Anthologie mit den Preisträger- und den besten anderen Gedichten ist im März 2015 erschienen. 

Die Preisverleihung und Preisträgerlesung fand statt am 21.03.2015 in der Buchhandlung Prinz Eisenherz in Berlin.

Zum ersten Mal veranstaltet wurde 2014 der Queerlyrik Wettbewerb. Er wandte sich an Autorinnen und Autoren, die sich selbst als queer im Sinne von schwul, lesbisch, bisexuell oder transgender verstehen und Texte zu queeren Themen schreiben. Eingereicht werden konnten bis zu drei deutschsprachige Gedichte, in denen es um Facetten queerer Sexualität, Liebe und Lebensformen geht.